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Artikel-Schlagworte: „EEG-Umlage“

Der Staat treibt mit immer höheren Steuern und Abgaben sowie Befreiungen für die Industrie den Strompreis für Privathaushalte in die Höhe. Auch die Energieversorger sind nicht zimperlich, wenn es darum geht, ihre Kosten vollständig auf die Endverbraucher umzulegen. Neben der massiven Steigerung von Steuern und Abgaben ist in den letzten Jahren auch die Höhe der Strompreiskomponenten, die Energieversorger selbst beeinflussen können, deutlich gestiegen.

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Aktuell gibt es eine Vielzahl von Prognosen, die aufgrund der Energiewende von enormen Preissteigerungen in den kommenden Jahren ausgehen. Das unabhängige Verbraucherportal Verivox erklärt, warum es so schwierig ist, seriöse Zukunftsprognosen für Strompreise zu erstellen.

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Die aktuellen Strompreiserhöhungen kommen durch höhere Netzentgelte und strategische Überlegungen der Stromversorger zustande. Die Kosten, die durch die Energiewende im Zuge der Katastrophe von Fukushima entstehen, sind darin noch nicht enthalten.

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Im Frühjahr steigen die Stromkosten für mehr als 10 Millionen Haushalte. Verbraucher müssen die Strompreiserhöhungen jedoch nicht klaglos hinnehmen. Durch den Wechsel zu einem günstigeren Versorger lassen sich die Erhöhungen leicht ausgleichen. Das unabhängige Verbraucherportal Verivox zeigt, wie beim Anbieterwechsel vorgegangen werden sollte und worauf zu achten ist.

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Wie das unabhängige Verbraucherportal Verivox bekannt gegeben hat, haben zum Dezember und Januar 62 Stromanbieter Preiserhöhungen von durchschnittlich 3 Prozent angekündigt. Im Gasbereich haben 53 Versorger Preiserhöhungen von rund 8 Prozent bekannt gegeben.

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Das unabhängige Verbraucherportal Verivox hat ermittelt, dass die durchschnittlichen Strompreise für private Verbraucher zum Jahreswechsel um voraussichtlich 4 Prozent steigen werden. Durch diese Preiserhöhungen muss ein Musterhaushalt mit einem Jahresverbrauch von 4.000 kWh künftig rund 35 Euro brutto mehr für Strom bezahlen.

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Mindestens jedem zweiten deutschen Haushalt wurde in den vergangenen Wochen eine Strompreiserhöhung mitgeteilt. Die Strompreise für private Verbraucher steigen seit Jahren stetig an. Gleichzeitig sind die Einkaufspreise für die Stromanbieter deutlich gesunken. Das zeigt eine Analyse des unabhängigen Verbraucherportals Verivox.

Die sinkenden Einkaufspreise der Stromanbieter zeigt der “Erzeugerpreisindex Strom bei Abgabe an Weiterverteiler” des Statistischen Bundesamtes deutlich. Zwischen Oktober 2008 und Oktober 2010 ist dieser Erzeugerpreisindex von 163,8 auf 130,5 Punkte gesunken. Das bedeutet, dass die Einkaufspreise für die Stromanbieter in den vergangenen Jahren um rund 20 Prozent gefallen sind. Doch dieser Preisrutsch ist bei den Verbrauchern niemals angekommen.

Der Verivox Verbraucherpreisindex Strom ist im gleichen Zeitraum um 8 Prozent angestiegen. Im Oktober 2008 bezahlte ein Musterhaushalt mit einem jährlichen Verbrauch von 4.000 kWh durchschnittlich 851 Euro, im Oktober 2010 waren es 923 Euro. Durch die massenhaften Strompreiserhöhungen zum Jahreswechsel wird die gegenläufige Entwicklung von Einkaufspreisen und Verbraucherpreisen noch verstärkt. Zum 1. Januar 2010 haben 413 Stromanbieter Preiserhöhungen von durchschnittlich 7,1 Prozent angekündigt.

Ungerechtfertigte Strompreiserhöhungen?

Die Welle von Strompreiserhöhungen zum Jahreswechsel ist stark umstritten. Die Stromanbieter machen die gestiegenen Kosten für den Ausbau der Erneuerbaren Energien für die neuerliche Preisrunde verantwortlich. Durch die Strompreiserhöhungen würden lediglich steuerliche Belastungen durchgereicht.

Der Präsident der Bundesnetzagentur, Matthias Kurth, bezeichnet die Erhöhungen dagegen als ungerechtfertigt. Die Stromanbieter würden den Anstieg der EEG-Umlage als Vorwand benutzen, um Strompreiserhöhungen durchzusetzen.

Den erhöhten staatlichen Abgaben stünden sinkende Großhandelspreise durch die stärkere Vermarktung der Erneuerbaren Energien an der Strombörse gegenüber. Durch die Strompreiserhöhungen für private Verbraucher werden steuerliche Belastungen abgewälzt. Die Erleichterungen durch gesunkene Einkaufspreise werden jedoch kaum weitergegeben.

“Die durchschnittlichen Strompreise für private Verbraucher steigen jedes Jahr, auch wenn die Großhandelspreise sinken. Daher raten wir den Verbrauchern, die Preise zu vergleichen und zu einem Stromanbieter zu wechseln, der günstige Beschaffungskosten auch weitergibt”, so die Empfehlung von Peter Reese, Leiter Energiewirtschaft bei Verivox.

Durch die Erhöhung der EEG-Umlage um rund 58 Prozent auf 3,530 Cent pro Kilowattstunde könnten die Strompreise bald deutlich steigen. Was viele bei den negativen Schlagzeilen über die EEG-Umlage jedoch vergessen: Durch den Wechsel zu einem günstigeren Anbieter lässt sich diese Erhöhung leicht wieder kompensieren. Wer einen Ökostromanbieter wählt, kommt häufig immer noch günstiger weg als bei seinem bisherigen Stromversorger.

Falls die höhere EEG-Umlage komplett an die Kunden weitergegeben wird, schlägt das für einen privaten Musterhaushalt mit 69 Euro zusätzlichen zu Buche. Bei einem Jahresverbrauch von 4000 kWh vergrößern sich die Stromkosten im Grundversorgungstarif von durchschnittlich 968 auf 1037 Euro.

Durch Wechsel zu Ökostrom über 200 Euro sparen

Der günstigste verfügbare Ökostromtarif mit Gütesiegel und monatlicher Abschlagszahlung kostet derzeit im Schnitt 750 Euro – er ist also um 218 Euro günstiger als das, was der Musterhaushalt aktuell im Grundversorgungstarif bezahlen muss.

“Viele Ökostromtarife weisen nur die Stromherkunft nach. Wer durch den Wechsel zu einem Ökostromanbieter etwas für die Umwelt tun möchte, sollte neben dem Preis auch auf strenge Gütesiegel achten. Dadurch wird die Haushaltskasse entlastet und der weitere Ausbau Erneuerbarer Energien gefördert”, sagt Peter Reese, Leiter Energiewirtschaft bei Verivox.

Preisgarantie: das Kleingedruckte lesen

Ob herkömmlicher Stromtarif oder Ökostrom: Wer jetzt den Stromanbieter wechselt, sollte sich eine möglichst lange Preisgarantie sichern, um vor zukünftigen Erhöhungen geschützt zu sein. Wichtig ist dabei, auf das Kleingedruckte zu achten. Handelt es sich um eine Preisgarantie, die trotz Preisänderung durch Steuererhöhungen einen festen Preis garantiert, oder besteht eine Preisfixierung? Diese gilt nur für die reinen Energiekosten und Netznutzungsentgelte, geänderte Steuern und Abgaben wie die EEG-Abgabe können jedoch trotzdem aufgeschlagen werden.

Hintergrundinfos rund um Ökostrom

Die Erneuerbare-Energien-Gesetz-Umlage (EEG-Umlage) steigt laut der Nachrichtenagentur AFP von 2,05 Cent pro Kilowattstunde im Jahr 2010 auf 3,5 Cent pro Kilowattstunde im Jahr 2011. Geben die Stromanbieter diese Umlage direkt an die Verbraucher weiter, steigt der Strompreis zum Jahreswechsel um 7,5 Prozent. Durch diese Erhöhung muss ein privater Musterhaushalt künftig pro Jahr 69 Euro brutto mehr für Strom bezahlen. Die EEG-Umlage ist eine Abgabe, mit welcher der Ausbau der Erneuerbaren Energien finanziert wird. Das unabhängige Verbraucherportal Verivox erklärt die Auswirkungen auf private Stromkunden und die Hintergründe der staatlichen Strompreiserhöhung.

Mit der Erhöhung der EEG-Umlage steigt der Staatsanteil am Strompreis für private Verbraucher von 41 auf 46 Prozent. Die Netzgebühren haben einen Anteil von 22 Prozent am Verbraucherendpreis. Die Stromversorger selbst erhalten 32 Prozent des Strompreises für Beschaffung, Vertrieb und Marge.

Stromkosten für private Haushalte erhöhen sich um 7,5 Prozent

Der Verivox-Verbraucherpreisindex Strom liegt im Oktober 2010 bei einem Preis von 23,08 Cent pro Kilowattstunde. Für einen Musterhaushalt mit einem Jahresverbrauch von 4000 Kilowattstunden ergeben sich daraus Stromkosten von durchschnittlich 923 Euro.

Ohne die Mehrwertsteuer liegt der Kilowattstundenpreis im Durchschnitt bei 19,40 Cent. Mit dem Anstieg der EEG-Umlage von 2,05 Cent auf 3,5 Cent kommen 1,45 Cent zum Nettopreis hinzu (20,85 Cent/Kilowattstunde). Da die Mehrwertsteuer auch auf die Energiesteuern aufgeschlagen wird, ergibt dies einen Bruttopreis von 24,81 Cent/Kilowattstunde. Für den Musterhaushalt erhöhen sich die jährlichen Stromkosten damit um 69 Euro auf durchschnittlich 992 Euro pro Jahr.

Warum steigt die EEG-Umlage so stark?

Der Hauptgrund für den Anstieg der EEG-Umlage ist der starke Ausbau der Erneuerbaren Energien, insbesondere der teuren Stromerzeugung aus Sonnenenergie. Der Anteil der Photovoltaik an der gesamten Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien ist niedrig. Im Jahr 2008 lag er laut Bundesnetzagentur bei etwa 6 Prozent. Dennoch verursacht die Solarenergie einen großen Teil der Gesamtkosten.

So wurden 2008 Mindestvergütungen von rund 9 Milliarden Euro für die Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien ausbezahlt. Davon gingen 2,2 Milliarden Euro an die Betreiber von Solaranlagen, was einem Anteil von rund 25 Prozent entspricht. Kurz gefasst: Ein Viertel der Gesamtkosten für den Ausbau der Erneuerbaren Energien wurde für ein Sechzehntel der tatsächlichen Ökostromproduktion ausgegeben.

“Der Ausbau der Erneuerbaren Energien ist eine ökonomisch und ökologisch sinnvolle Investition in die Zukunft. Doch bei der Solarenergie liegt eine Fehlsteuerung des Fördersystems vor. Die Subventionen werden nicht optimal eingesetzt”, sagt Peter Reese, Leiter Energiewirtschaft bei Verivox. “Hinzu kommt, dass der Staat durch die Mehrwertsteuer an den Ausgaben für die Erneuerbaren Energien mitverdient.”

Von den Geldern profitieren hauptsächlich süddeutsche Häuslebauer. Mehr als die Hälfte der Solarvergütungen (1,4 Milliarden Euro) floss 2008 nach Bayern und Baden-Württemberg.

Deutschland ist Solarweltmeister

In den letzten beiden Jahren fand ein beispielloser Zubau von Solarenergie statt. Im Jahr 2008 waren in Deutschland Photovoltaikanlagen mit einer Leistung von rund 6 Gigawatt installiert. Im Jahr 2009 wurden 3,8 Gigawatt Leistung zugebaut. Bis August 2010 sind bereits weitere 4,8 Gigawatt installiert worden, was eine derzeitige Gesamtkapazität von rund 14,6 Gigawatt ergibt. Damit ist Deutschland klarer Solarweltmeister. Weltweit waren Ende 2009 insgesamt 22 Gigawatt Photovoltaikleistung installiert.

Laut Verbraucherzentrale Bundesverband wird der Sonnenstrom im nächsten Jahr ein Sechstel der gesamten Strommenge aus Erneuerbaren Energien ausmachen. Aufgrund der hohen Kosten dieser Art der Stromerzeugung werde die Photovoltaik aber fast die Hälfte der EEG-Umlage 2011 verschlingen.