Artikel-Schlagworte: „Stromverbrauch“
Der Staat treibt mit immer höheren Steuern und Abgaben sowie Befreiungen für die Industrie den Strompreis für Privathaushalte in die Höhe. Auch die Energieversorger sind nicht zimperlich, wenn es darum geht, ihre Kosten vollständig auf die Endverbraucher umzulegen. Neben der massiven Steigerung von Steuern und Abgaben ist in den letzten Jahren auch die Höhe der Strompreiskomponenten, die Energieversorger selbst beeinflussen können, deutlich gestiegen.
Der regionale Internet- und Telefonanbieter M-net hat die Stromversorgung seines 1200 qm großen Rechenzentrums im Münchner Norden auf Ökostrom umgestellt. Damit verzichtet das Unternehmen in einem der modernsten Housing-Center vollständig auf fossile Energien aus Atom-, Kohle- oder Ölkraftwerken, denn der von den Stadtwerken München erzeugte umweltfreundliche M-Ökostrom wird zu 100 Prozent aus zertifizierten Wasserkraftanlagen gewonnen.
Im Frühjahr steigen die Stromkosten für mehr als 10 Millionen Haushalte. Verbraucher müssen die Strompreiserhöhungen jedoch nicht klaglos hinnehmen. Durch den Wechsel zu einem günstigeren Versorger lassen sich die Erhöhungen leicht ausgleichen. Das unabhängige Verbraucherportal Verivox zeigt, wie beim Anbieterwechsel vorgegangen werden sollte und worauf zu achten ist.
Energiearmut grassiert – Tendenz steigend. So das Ergebnis einer Umfrage der Verbraucherzentrale NRW bei den 110 Grundversorgern in Nordrhein-Westfalen. Nach Einschätzung von drei Viertel der 58 antwortenden Unternehmen sind wachsende Probleme rund um Energieschulden und Stromsperren festzustellen.
Noch immer bezahlen Verbraucher 19 Prozent Mehrwertsteuer für Strom und Gas, obwohl es sich um lebensnotwendige Güter handelt, die nur mit 7 Prozent besteuert werden sollten. Die Senkung des Mehrwertsteuersatzes würde die deutschen Verbraucher um rund 4,8 Milliarden Euro pro Jahr entlasten (Basisjahr: 2009).
Das unabhängige Verbraucherportal Verivox hat ermittelt, dass bedürftige Haushalte überdurchschnittlich hohe Strompreise bezahlen müssen, für welche die staatlichen Zuwendungen nicht ausreichen.
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